Spanischer Immobilienmarkt 2013 nur noch leicht rückläufig

Positive Entwicklung in den Ferienregionen

Nach kontinuierlichen Rückgängen der jährlichen Verkaufszahlen meldet das spanische Statistikinstitut INE für den landesweiten Immobilienmarkt für 2013 nur noch ein leichtes Minus von 2,2% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt registrierten die Notare in Spanien im vergangenen Jahr 311.414 Verkaufstransaktionen (Vorjahr: 318.419).

Immobilienmarkt Spanien 2013

Die Immobilienmärkte in den spanischen Ferienregionen haben sich von der Krise erholt. Besonders die Kanaren profitieren von der zunehmenden Nachfrage.

 

Gekauft wird im Süden und auf den Inseln

Während die nördlichen Provinzen wie Baskenland oder Asturien mit einem Minus der Verkaufszahlen in Höhe von -18,3% bzw. -24,3% weiterhin unter der Kaufzurückhaltung leiden, melden vor allem die südlichen Ferienregionen massive Zuwächse im Immobiliensektor.

Spitzenreiter sind die kanarischen Inseln, die mit 16.227 verkauften Immobilien 2013 ein sattes Plus in Höhe von 13,5% erzielten. Platz 2 der höchsten Steigerungsraten belegt die Küstenprovinz Murcia mit einem Plus von 6,4%, gefolgt von Katalonien mit +4,8% im Vergleich zum Vorjahr.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass der Ferienimmobiliensektor in Spanien sich von den Auswirkungen der Immobilienkrise erholt hat. Die Balearen, die schon in den vergangen Jahren deutliche Zuwächse im Immobilienmarkt vermelden konnten, stabilisierten sich mit einem leichten Plus in Höhe von +0,5% im Vergleich zu 2012. Insgesamt wechselten 2013 auf den spanischen Mittelmeerinseln 7.971 Häuser und Wohnungen ihre Besitzer.

Porta-Gruppe steigert Umsatz in Spanien

Die Porta Mondial Master-Franchisepartner für Teneriffa, Mallorca und Ibiza konnten ihre Verkaufsumsätze 2013 ebenfalls steigern. Porta Mallorquina, mit acht Standorten auf Mallorca einer der größten Immobilienanbieter der Insel, meldet ein Umsatzplus von 21% gegenüber dem Vorjahr.

Betongold auf Mallorca und Ibiza

Porta Mallorquina Geschäftsführer Joachim Semrau erklärt die zunehmende Nachfrage mit neuen Käuferschichten, die nach Mallorca kommen:

„Mit Renditen zwischen 4% und 6% in der Ferienvermietung wird Mallorca als Anlagestandort immer attraktiver und erreicht damit neue Zielgruppen.“

Aus diesem Grund bietet Porta Mallorquina über ihre neue Tochtergesellschaft Porta Holiday nun auch Ferienvermietungsservice an:

„Die Kunden kaufen bei uns und geben es direkt in die Ferienvermietung.“

Gekauft werden vor allem Häuser und Villen in begehrten Lagen sowie komfortabel ausgestattete Fincas, die sich auch gut zur Ferienvermietung eignen. Die größte Kundengruppe bei Porta Mallorquina stammt aus dem deutschsprachigen Raum, gefolgt von Engländern, Skandinaviern und Spaniern.

Auf Ibiza dominieren noch die englischen Kunden, gefolgt von Deutschen und Schweizern. Porta Ibiza konnte vor allem im Luxussegment ab 5 Millionen € deutliche Steigerungsraten im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Im Schnitt sind Immobilien auf der beim internationalen Jetset beliebten Insel rund 20-30% teurer als auf der Schwesterinsel Mallorca.

Kanarische Ferienimmobilien im Aufwind

Die Preise für Teneriffa Immobilien sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen, davon profitieren derzeit die Käufer. (Ref. 305016, www.portatenerife.de)

Vergleichsweise günstig sind im Vergleich dazu die Kanaren. Ein Apartment an der Küste kann man auf Teneriffa schon für unter 50.000 € erwerben, Ferienhäuser starten ab rund 200.000 €. Porta Tenerife Geschäftsführer Eckhard Bernstorff zur Marktentwicklung:

„Die Preise auf Teneriffa haben 2012 ihren Tiefpunkt erreicht, Kunden, die den Markt beobachteten, haben dies erkannt und seit dem letzten Jahr hat sich auch die Nachfrage aus dem Ausland stark belebt.“

Mit 13% Steigerung der Immobilienumsätze in 2013 sind die Kanaren der Gewinner des letzten Jahres.

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